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BLACK DRAGON

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VING TSUN

Die Kampfart, über die ich hier berichte, ist nicht das, was im Boxring gezeigt wird, wo alles durch Regeln eingeschränkt ist und der eigentliche Kampf zum Sport oder Spiel gemacht wird. Die Versportlichung des Zweikampfes stellt das eigentliche Thema «Kampf» heutzutage in den Schatten. Kämpfen hat nichts mit Sport zu tun. Die Ziele weichen vollkommen voneinander ab. Beim Kampfsport geht es hauptsächlich um körperliche Fitness. Einem Kämpfer geht es nur um den Kampf. Alles andere tritt in den Hintergrund und ist unwichtig, nur das Lebensnotwendige kann gebraucht werden. – Wong Shun Leung

Wong-Shun-Leung

Ving Tsun Kung Fu gilt als eines der praktischsten und wirkungsvollsten Nahkampfsysteme überhaupt. Es ist einzig und allein entwickelt worden, um im Kampf zu überleben. Ving Tsun basiert auf jederzeit erklärbaren physikalischen, mathematischen und biomechanischen Grundsätzen. Das System verfolgt Kampfkonzepte, die darauf abzielen, einen Gegner in kürzester Zeit effektiv und hochdynamisch kampfunfähig zu machen.

GESCHICHTE

VING TSUN

Kung Fu wird im Westen als Überbegriff für sämtliche chinesische Kampfkünste verwendet. Es existieren mehrere hundert verschiedene Stile. Der Grund für diese Vielfalt liegt darin, dass jede Gruppe oder Familie einen eigenen, auf ihre Bedürfnisse und Voraussetzungen zugeschnittenen Stil praktizierte, welcher dann von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Während die nördlichen Kung Fu Stile tendenziell weite Bewegungen, hohe Fusstritte und Sprünge beinhalten, werden im südlichen China kurze, explosive Fausttechniken bevorzugt.

Glaubt man den Überlieferungen, so liegen die Wurzeln des Ving Tsun Kung Fu im Shaolin-Kloster in der Provinz Fujian, im südlichen China also. Der Legende nach wurde es dort vor etwa 300 Jahren von einer Nonne entwickelt. Es galt, sich gegen die mandschurische Okkupation Chinas zur Wehr zu setzen. Die Mandschuren hatten sich die traditionellen südchinesischen Kampfstile zu eigen gemacht, als Antwort darauf wurde Wing Chun erschaffen: es basierte nicht auf Körperkraft oder -grösse und war vergleichsweise schnell zu erlernen.

Nach vier Generationen gelangte das Ving Tsun System zu Yip Man, welcher nach dem 2. Weltkrieg in Hongkong öffentlich zu unterrichten begann. Beim Unterrichten favorisierte Yip Man seine fleissigen Schüler, wenige waren in der Position das System vollständig zu durchschauen und zu erlernen. Dies ist mit ein Grund, warum heute so viele unterschiedliche Ving Tsun Interpretationen existieren, die sich alle auf Yip Man berufen.

Der womöglich erfolgreichste Kämpfer unter Yip Mans Schülern war Wong Shun Leung, der 1953 in die Schule eintrat. Von allen Schülern verbrachte er wohl die längste Zeit bei seinem Lehrer und leitete am häufigsten den Unterricht.Unter anderem war er Mentor und Freund von Bruce Lee. Vor allem aber testete er sein Ving Tsun in zahlreichen Vergleichskämpfen und trug so massgeblich zur Reputation des Ving Tsun in der damaligen Zeit bei. Wong Shun Leung verstarb 1997.

INTERVIEW

WARUM VING TSUN?

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Interview mit Gery Cahenzli

 

Das Angebot an Kampfsportarten und Selbstverteidigungskursen ist gross. Wieso sollte man gerade Ving Tsun Kung Fu trainieren?
Ving Tsun ist sehr effektiv. Die Techniken sind kurz, direkt und können so mit hoher Geschwindigkeit angewendet werden. Wir nutzen physikalische Grundlagen wie das Hebelgesetz, um unsere eigene Kraft optimal einzusetzen. So ist es möglich, auch gegen schwerere und kräftigere Gegner zu bestehen.

Im Ving Tsun Kung Fu gibt es keine Wettkämpfe. Wie soll man wissen, ob ein Kampfsystem effektiv ist, wenn man sich nicht messen kann?
Letztlich hat man mit keiner Technik die Garantie, einen Kampf zu gewinnen. Auch nicht mit Ving Tsun. Es braucht vieles, um in einem Kampf bestehen zu können: Eine gute Taktik, ein gutes Auge, eine gute technische Basis und nicht zuletzt auch etwas Glück. Wenn man wirklich kämpft, nimmt man alle Konsequenzen in Kauf. Da gibt es keine Regeln oder Punkte. Den realen Kampf kann man nicht trainieren. Aber wir betreiben im Ving Tsun sogenanntes Sparring, wo man ohne Schutzkleidung versucht, einer Kampfsituation nahe zukommen. Dabei ist es auch möglich, eigene Stärken und Schwächen auszuloten.

Welche körperlichen Anforderungen stellt dieser Kung Fu-Stil?
Abgesehen von einer soliden Grundkonstitution, gibt es keine besonderen Anforderungen. Bei körperlichen Gebrechen ist Vorsicht geboten, da es im Training schon mal zur Sache gehen kann.

Wie gross ist die Verletzungsgefahr im Training?
Fingerzerrungen gibt es ab und zu. In den 20 Jahren, in denen ich nun unterrichte, gab es aber noch nie jemanden, der wegen einer Verletzung, die er sich im Training zugezogen hatte, länger ausgefallen wäre.

Wie lange muss man trainieren, um sich die Grundlagen des Systems zu erarbeiten?
Wenn man zwei bis drei Mal in der Woche trainiert, hat man in der Regel nach einem Jahr eine Basis. Man sollte die waffenlosen Grundformen können und ebenso die Holzpuppenform mehr oder weniger beherrschen. Zudem ist man in der Lage, auch komplexere Partnerübungen zu machen. Danach geht es darum, mit diesem Repertoire weiterzuarbeiten.

Musstest du Ving Tsun schon einmal im Ernstfall anwenden?
Ich musste es noch nie direkt anwenden. Ich war schon in Situationen, in denen ich es vielleicht hätte tun können. Ich schätzte die Lage aber jeweils nicht als gefährlich genug ein. Man muss abschätzen können, ob es sich nur um eine Pöbelei handelt oder um eine wirkliche Bedrohung und dann verhältnismässig handeln. Ich war jedoch, bevor ich begann, Ving Tsun zu trainieren, schon in Kämpfe verwickelt und weiss, welche Folgen eine körperliche Konfrontation haben kann.

Wie bist du zum Ving Tsun gekommen?
Ving Tsun Kung Fu fasziniert mich schon seit meiner Kindheit. Ich wollte es unbedingt lernen und suchte lange nach guten Trainingsmöglichkeiten. Schliesslich stiess ich per Zufall auf einen Flyer von Philipp Bayer. Ich besuchte ein erstes Seminar bei ihm und war begeistert! Ich wusste ab diesem Moment: Das ist das Ving Tsun, das ich gesucht habe. Ich begann intensiv bei ihm zu trainieren und traf dadurch auch Wong Shung Leung, der seinerseits Philipp Bayer unterrichtete. Sie beide sind das kämpferische Ideal, zu dem ich nach wie vor aufblicke.

Du trainierst seit über 25 Jahren Ving Tsun. Was gibt dir das Training?
Ving Tsun lehrte mich beispielsweise Disziplin und Geduld, zwei Eigenschaften, die gerade auch in schwierigen Lebenssituationen hilfreich sein können. Man lernt, zu fokussieren und kann so auch den eigenen Kopf frei machen. Die Körperspannung im Training bewirkt ein positives Körpergefühl. Hinzu kommt eine umfassende Schulung der Reflexe. Wertvoll sind natürlich auch soziale Aspekte, wie die Begegnungen mit Schülern verschiedensten Alters.

PRINZIPIEN

FORMEN

Im Ving Tsun gibt es drei waffenlose Handformen, eine Holzpuppenform, sowie zwei Waffenformen. Der eigentliche Sinn der Formen besteht darin, dass man in Ruhe – ohne Einfluss eines Trainingspartners – die einzelnen Techniken und Bewegungsprinzipien für sich einüben kann. Zugleich dienen die Formen zur Selbstkontrolle und Fehlerkorrektur, um Fehler, die unter der Hektik des Sparrings oder Chi Sao (siehe unten) gemacht werden, zu eliminieren.

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